Samstag, 13. Dezember 2008

Advent 3#


Happy 3thd Advent.

Via Hollister Hovey

(ER)

Tiefe Wahrheit

via
::Look Mom
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::lickystickypicky

(ER)

Ziegenkäse, Osso Buco, Mousse au Chocolat

Unser Lieblingsmetzger hat uns mit Kalbshaxenscheiben - 1,7 kg vom oberen fleischigen Teil der Haxe - und Markknochen - "Bitte nehmen Sie noch Markknochen mit ..." - ausgestattet.


Zeit für ein Osso Buco with Toasted Pine Nut Gremolata nach einem Rezept von Chef Mario Batali, hier in Deutschland wohl am ehesten bekannt durch Heat von Bill Buford. Sein Rezept unterscheidet sich nicht sehr von unserem Leib-und-Magen-Osso Buco-Rezept, von ihm (ER) über locker 15 Jahre immer wieder optimiert. Nur die Gremolata ist bei Herrn Batali wesentlich anders und, unserer Meinung nach, ziemlich verzichtbar. Seine (ER seine) Gremolata geht mehr in Richtung Pesto und passt eigentlich viel besser, Spaghettitradition hin oder her. Dazu gab es frischgebackenes Weißbrot und Wein. Viel Wein.

Kalbshaxenscheiben, frisch gebacken, warten auf ihre beiden Kameraden.

2,5 Stunden später.

2,6 Stunden später.

Als Vorspeise gab es Ziegenkäse mit Thymian, Rosmarin und Akazienhonig, der kurz das Osso Buco im Backofen besuchen durfte. Auch mit viel Wein.

Ab in den Ofen, los, los!

Als Nachspeise gab es Mousse au Chocolat Amer nach einem Rezept von Chef Roger Vergé, Les Moulin de Mougins:


- 65 g Bitterkouvertüre, zerbröckelt
- 8 g ungesüßter Kakao
- 1 großer Espresso

im Wasserbad schmelzen lassen und verrühren.

- 4 Eiweiß, halbsteif geschlagen
- 30 g Zucker

zu Eischnee schlagen. Den Eischnee zu 1/3 mit Schneebesen unter die Schokolade schlagen, den Rest mit Holzspatel unterarbeiten. Portionieren (ergibt 6 kleine Portionen) mindestens für eine Stunde in den Kühlschrank stellen und eiskalt servieren.

(ER)

Freitag, 12. Dezember 2008

Creature from the Black Lagoon


Warum gibt es noch kein Remake von Jack Arnolds Creature from the Black Lagoon mit einem tropenhelmbewehrten Keanu Reeves in der Hauptrolle? Weil er dann einen Schnurrbart tragen müsste?

Den Originaltrailer gibt es hier.

(ER)



Oops. Ist schon in Arbeit, angeblich mit Rose McGowan (hier mit der Idealbesetzung von The Creature auf dem roten Teppich) als kreischende Kay Lawrence.

Der Nachtrag macht diesen Post auch nicht sinnvoller. Aber es ist Freitag.

(ER)

Dienstag, 9. Dezember 2008

Geschnitztes und Gebasteltes




Wer gerne mit dem Essen spielt, könnte sich z.B. die Zubereitung des obigen Schwarzwaldszenarios - ja, so stellt man sich in Amiland im Allgemeinen den deutschen Schwarzwald vor, in dem die Waldbewohner täglich den berühmten Black Forest Cake backen - hier anschauen.


Oder die Bilder hier, von geschnitztem Essen, wie auf dem Bild unten, sind auch sehenswert.




(ER)



Mein Favorit ist der Broccoli-Hund:

(SIE)

Bountiful Gene

Ron English, Bountiful Gene, oil on canvas, 2008


(ER)

Montag, 8. Dezember 2008

Schweinisch



Innereienspezialist Chef Chris Cosentino vom Incanto in San Francisco zerlegt hier für die Videosektion des Gourmet-Magazins einen Schweinskopf. Der bekannte Journalist und Kochbuchautor Michael Ruhlman rief den Pig Day aus und verwurstete kürzlich ein ganzes Schwein, Chef Ryan Farr vom Bay Area Caterer Ivy Elegance zeigt in seinem Blog hier und hier ebenfalls, wie er Schweine in Wurst verwandelt. Und der Chicagoer Videopodcaster Michael Gebert zeigt hier ausführlichst und "from the very beginning", wie man Schweinskopfsülze herstellt. Toll! Wenn ich mal ein paar Tage alleine bin, besorge ich mir auch einen Schweinskopf.

(ER)


Uaaah!!!!
(SIE)


Du sollst doch nicht in meinen Postings rumschweineln! Schreibe eigene!
(ER)

Freitag, 5. Dezember 2008

Channa Masala Garbanzo im Punjabi-Style

Garam Masala, weitestgehend im Ganzen. Von der Muskatnuß raspeln wir natürlich nur ein bißchen ab, die Zimtstange brechen wir durch und die Koriandersamen zerstoßen wir.

Das Garam Masala in Sojaöl, mit Kümmelsamen.

Gedünstet mit zwei großen gehackten Zwiebeln, 1 TL Salz, etwas schwarzem Pfeffer.

1 TL Tamarindenchutney, 3 TL Ingwer-Knoblauch-Paste, viel geschälte und gehackte Tomaten (bei Dosentomaten Flüssigkeit vorher abgießen), 3 gehackte Thai-Chilis, 5 gehäufte TL Garam Masala-Pulver, alles stark einreduziert.

Mit dem Kochwasser der Kichererbsen (die vorher über Nacht im späteren Kochwasser quellen durften) wird das Einreduzierte wieder verdünnt. Wenn das Ganze köchelt, kommen die Kichererbsen dazu, alles darf leicht weiterköcheln, bis es durch die Erbsenstärke wieder andickt. Abgeschmeckt wird das Ganze zum Schluss mit etwas Salz, etwas rotem Chilipulver, dem Saft einer Limette (oder 1/2 Zitrone) und frischem Koriander.

Als Beilage würde supergut Pani Poori passen. Geht aber auch so.

Das Ursprungsrezept gibt es zum Mitkochen beim Vahchef (der uns irgendwie an Peter Sellers in The Party erinnert), und zwar hier.

(ER)